Börsen-Mythen enthüllt für Anleger by Ken Fisher, Lara Hoffmans

By Ken Fisher, Lara Hoffmans

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Wie in Kapitel 1 besprochen, meinen die Menschen oft, Anleihen seien sicherer. Es gibt aber keine allgemein akzeptierte formale Definition von „sicher“. Und keine Anleihe ist risikolos. Wer in Anleihen investiert, ist mit dem Ausfallrisiko konfrontiert, also der Gefahr, dass der Emittent der Schuldpapiere verspätet zahlt oder gar Bankrott macht, was sogar bei Firmen mit hohem Rating vorkommen kann. Bei US-Schatzpapieren ist das Ausfallrisiko so niedrig, dass ihre Verzinsung von Profis oft als „risikolose“ Rendite bezeichnet wird.

Sie ist in eine Auswahl von Allokationen aufgeteilt: 100 Prozent Aktien, 70 Prozent Aktien/30 Prozent Festverzinsliche, 50/50 und 100 Prozent Festverzinsliche. Die höchste Rendite brachten 100 Prozent Aktien. Und es überrascht nicht, dass die durchschnittliche Standardabweichung bei 100 Prozent Aktien größer war als bei allen Allokationen mit Festverzinslichen – das heißt, die Aktien waren im Schnitt volatiler. Je größer der Anteil von festverzinslichen Papieren, umso geringer die Standardabweichung über rollierende 5-Jahres-Zeiträume.

Dem ist aber nicht so. 1 Ja! Das Jahr 2009 war volatiler! Wie ist so etwas möglich? Um das zu verstehen, müssen Sie sich über ein paar Dinge bezüglich der Standardabweichung klar werden. Die Standardabweichung ist ein Maß dafür, wie weit etwas von seinem Durchschnitt abweicht. Man kann sie verwenden, um die historische Volatilität von einzelnen Aktien, von Sektoren, vom Gesamtmarkt oder von allem zu messen, von dem man ausreichend viele Datenpunkte hat – Sonnentage in San Francisco oder Regentage in Portland.

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