Steuerliche Herstellungskosten: Erzeugnisbewertung in der by Werner Pieper

By Werner Pieper

Die hier vorgelegte und von der Wirtschafts- und. Sozialwissenschaftlichen Fakultat der Universitat zu Koln als Dissertation angenommene Arbeit ist die tiefgrundigste und sorgfaltigste Auseinandersetzung mit der Problematik des steuerlichen Herstellungskostenbegriffs, .qle' ich kenne. Das von ihr ver folgte Ziel, fur die Erzeugnisbewertung in der Er, tragsteuerbilanz eine prak tikable Wertkonvention zu entwickeln, machte es erlorderlich, die von be triebswirtschaftlicher und von steuerreehtlfcher Seite oft ohne Verbindung zueinander vorgetragenen Gedanken und Erkenntnisse umfassend kritisch zu wurdigen und sich nicht mit einer blossen Auswahl publizierte: ..' Meinungen zu begnugen. Der Grundlichkeit, mit der der Verfasser seine Literaturstudien betrieben hat, entspricht die Sorgfalt bei der Verarbeitung der Argumente. Dass Werner Pieper seine Gedanken und Schlussfolgerungen frei von jeder, sonst in der Steuerbilanzliteratur nicht seltenen Polemik vortragt, wird gerade der anspruchsvolle Leser als besonders wohltuend empfinden. Her vorhebenswert erscheint mir u. a. auch, dass die gelungene theoretische Durch arbeitung der Problematik durch ein geschickt gewahltes, reprasentatives fabric zugrundelegendes Beispiel anschaulich gemacht und insbesondere die Problematik der Herstellungskostenbestimmung bei nicht "normaler" Kapazitatsausnutzung abgehandelt wird. Der Wert dieses Buches hangt nicht davon ab, ob guy Piepers Vorschlag fur einen neuformulierten Abschnitt 33 EStR gutheisst, ablehnt oder zu modifizieren wunscht; es ist vielmehr hochbeachtlich, weil es die Anforde rungskriterien' fur eine Wertung der in der Praxis so sehr wichtigen Er zeugniskalkulation in der Steuerbilanz klar herausstellt und so der Dis kussion dieses Komplexes wesentliche neue Impulse geben

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Europarecht und nationale Umweltpolitik: Nationale by Mag. Dr. Ursula Hoffert (auth.)

By Mag. Dr. Ursula Hoffert (auth.)

Das Buch analysiert die Typen von Rechtsakten in der EG. Es zeigt die Möglichkeit, vom EG-Recht abweichende, nationale Rechtsvorschriften zu erlassen (insbesondere im Umweltschutzrecht). Weiters wird das Spannungsverhältnis zwischen dem Grundsatz des freien Warenverkehrs und nationalen Schutzbestrebungen in der innerstaatlichen Gesundheits- und Umweltpolitik beleuchtet. Es folgt die Darstellung des durch die EEA normierten Kapitels "Umweltpolitik" und die im primären Gemeinschaftsrecht festgeschriebene Abweichungsmöglichkeit der Mitgliedstaaten. Im Abschluß werden mögliche Auswirkungen der in Maastricht vereinbarten Vertragsänderungen diskutiert.

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Die Blutdrüsenerkrankungen des Weibes und ihre Beziehungen by Bernhard Aschner

By Bernhard Aschner

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Automationsgerechte Lohnabzüge by Professor Dr. August Marx, Dr. Günter Metz (auth.)

By Professor Dr. August Marx, Dr. Günter Metz (auth.)

In den Lohnbüros der öffentlichen und privaten Unternehmen ist die Lohnerrechnung zu einem vorrangigen, aber auch schwierigen professional­ blem geworden. Gründe hierfür sind der Personalmangel in diesem Bereich, die durch den Wettbewerb bedingte Notwendigkeit zu ratio­ nalisieren und die Verwendung datenverarbeitender Anlagen. In der Praxis der Betriebe, gleich welcher Größe, erfordert es einen beachtlichen Zeitaufwand, die Abzüge in der Lohnerrechnung zu er­ mitteln. Die hierzu bestehenden gesetzlichen Regelungen, Tarifver­ träge und betriebsinternen Vereinbarungen enthalten eine außer­ ordentliche Vielfalt von Vorschriften. Ihre Kompliziertheit, besonders die der Sonderregelungen im Steuerrecht und in der Sozialversiche­ rung, erschwert erheblich die maschinelle Abrechnung und bedingt vielfach einen unwirtschaftlichen Einsatz der Lochkartenmaschinen und der elektronischen Rechenanlagen. Aufgrund dieser betrieblichen Erfahrungen befassen sich Praktiker privater und öffentlicher Verwaltungen sowie Vertreter der Wissen­ schaft, der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber in einer AWV-Arbeits­ gruppe mit den Fragen der automationsgerechten Lohnerrechnung, um eine Vereinheitlichung und Vereinfachung der Abzüge zu er­ reichen. Herr Professor Dr. August Marx, Wirtschaftshochschule Mannheim, erhielt auf Anregung eines Wirtschaftsverbandes den wissenschaft­ lichen Forschungsauftrag, die derzeitigen Schwierigkeiten zu unter­ suchen. Sein Bericht faßt die Untersuchungsergebnisse zusammen und zeigt, daß erhebliche Rationalisierungsmöglichkeiten auf diesem Ge­ biet noch ungenutzt sind. Die Reformvorschläge sollten daher die Gesetzgeber und die öffentlich-rechtlichen Institutionen veranlassen, die Belange der maschinellen Abrechnung im Rahmen einer koordi- 6 Vorwort nierten Gesetzgebung zu prüfen und zu berücksichtigen. Gleiches gilt für den Abschluß der Tarifverträge durch die Tarifpartner. Es ist zu erwarten, daß sich dadurch beträchtliche Erleichterungen in den pri­ vaten und öffentlichen Unternehmen ergeben.

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Risikoanreizproblem und nicht gleichrangige by Jochen Bigus

By Jochen Bigus

Seit Mitte der siebziger Jahre beschäftigt sich die Finanzierungstheorie mit der Erforschung von Prinzipal-Agenten-Problemen in Gläubiger-Schuldner-Beziehungen. Die in einer solchen Beziehung bestehenden Asymmetrien hinsichtlich details, Kompetenz und Betroffenheit bergen stets die Gefahr, dass das Schuldnerunternehmen nach erfolgter Kreditaufnahme eine für die Gläubiger riskantere und weniger vorteilhafte Investitionspolitik zu realisieren sucht, als dies ohne die gewährte Finanzierungsmaßnahme möglich gewesen wäre. In der betriebswirtschaftlichen Literatur wird dieses spezielle challenge der Vermögensverschiebung als Risikoanreizproblem bezeichnet. Ausgehend von der Frage, inwieweit eine Vermögensverschiebung bei verschiedenen Kombinationen von Risikomaßen und Verteilungsannahmen möglich ist, erweitert Jochen Bigus das bestehende Theoriegebäude zum Risikoanreizproblem um zwei wesentliche Aspekte: Der Autor geht zum einen von mehreren risikobehafteten Projekten und zum anderen von mehreren nicht gleichrangigen Gläubigerforderungen aus. Die Arbeit leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung eines für die Finanzierungstheorie zentralen Forschungsgegenstandes.

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