Normalität und Behindertenpädagogik: Historisch und by Ute Weinmann (auth.)

By Ute Weinmann (auth.)

Dieser Band untersucht aus historischer und normalismustheoretischer Perspektive den behindertenpädagogischen Spezialdiskurs des "Normalen". Dabei kann aufgezeigt werden, dass die für die Behindertenpädagogik konstituiven Kategorien des "Normalen und des "Anormalen" sich paradoxerweise wissenschaftstheoretischen Zugangsweisen entziehen, die "Normalität" historisch spezifisch erklären und diese gleichzeitig in einen dynamischen Bezug zu "Anormalität" setzen. Unabdingbar ist, wenn der disziplinäre Fokus auf zu erziehende und zu bildende Subjekte nicht von scheinbar natürlichen Dichotomien getrübt werden soll, dass "Normalität" und ebenso "Behinderung" als sozialkulturell hergestellte Kategorien wahrgenommen werden. Insofern wäre es angebracht, den Themenkomplex systematisch in behindertenpädagogische beziehungsweise erziehungswissenschaftliche Kontexte zu integrieren.

Show description

Belegschaftsaktien in der mittelständischen by Ramona Schawilye

By Ramona Schawilye

Inwieweit ist die Rechtsform der Aktiengesellschaft für mittelständische Unternehmen zur Beteiligung der Mitarbeiter am Kapital sinnvoll? Welche personalpolitischen und finanzwirtschaftlichen Perspektiven sind für die Ausgabe von Belegschaftsaktien maßgeblich? Ramona Schawilye weist nach, daß Belegschaftsaktien zur Erhöhung der Motivation, Identifikation und Integration der Mitarbeiter beitragen und ein geeignetes Mittel zur Mitarbeiterbindung sind. Die Autorin zeigt, daß eine Aktienbeteiligung der Mitarbeiter eine ökonomisch sinnvolle replacement bei der Beschaffung von Eigenkapital im Wachstumsprozeß darstellt. Die Bemessung der Anteilshöhe am Grundkapital, die Auswahl der Beteiligungsberechtigten und die Festlegung von Aktiengattung und Wertpapiercharakter stehen im Mittelpunkt der Untersuchung.

Show description

Grundlagen der Betriebsrechnung in Maschinenbauanstalten by Herbert Peiser

By Herbert Peiser

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

Show description

Unternehmensbewertung bei Akquisitionen: Methoden - by Peter Beck

By Peter Beck

VII Geleitwort Seit Jahren nehmen die Nachrichten tiber Unternehmenstibernahrnen, freundlicher oder feindli cher artwork, Fusionen, Verschmelzungen, Kaufe usw. irnmer groBeren Raurn irn Wirtschaftsteil der Zeitungen ein und zieren gelegentlich auch die Schlagzeilen der Tageszeitungen. Dabei wird mit Unternehmenswerten hantiert, als sei dies das Alltiiglichste, und wird tiber Kaufpreis fmdungen Unterschiedlichstes behauptet mit dem Brustton der Uberzeugung, das sei in dem bzw. anderen Fall so oder so geschehen. Kurz: DaB bei Unternehmenskiiufen Bewertungs prozesse eine Rolle spielen, ist jedem halbwegs wirtschaftlich Bedarften bekannt. Nur wie sich die Berwertungsprozesse abspielen und wie bspw. Unternehmenskiiufer beim Bewerten vor gehen, steht nicht in den Zeitungen, Zeitschriften und Wirtschaftsperiodika. Wer mehr wissen will, muB sich intensiv umsehen, obwohl es sich doch irn Grunde urn eine "naive" Frage han delt, wie denn das Bewertungsverhalten ist. Als originale Informationsquellen bieten sich nahe liegend dann die Wissenschaftsrichtungen an, die sich mit den Untemehmensbewertungen als solcher insgesarnt oder teilweise befassen, namIich die sog. "Unternehmensbewertungslehre" bzw. neuerdings die "Theorie der Akquisitionen," die aufgrund der anglophilen angle einiger "imagebewuBter" deutscher Betriebswirte irn deutschen Sprachraum gepuscht wird, used to be sich auch in entsprechendem PapierausstoB niederschlagt. Wtirde guy sich als junger, angehender Forscher an "erfahrene" betriebswirtschaftliche Kolle gen wenden mit der Frage, wo denn in der BWL etwas "Theoretisches" tiber die Bewer tungspraxis bei Unternehmenskaufen zu erfahren sei, so wtirden diese ebenfalls - wenn sie auf dem Stand der Dinge bzw. der Literatur sind - auf die Theorie der Akquisition bzw.

Show description

Der Reiz des Trivialen: Künstler, Intellektuelle und die by Thomas Hecken (auth.), Thomas Hecken (eds.)

By Thomas Hecken (auth.), Thomas Hecken (eds.)

Schon einmal, Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre, gab es in den Lite­ raturwissenschaften Stimmen, die eine objektive, nicht wertende Betrachtung der Trivialliteratur einklagten. Es blieb bei der Forderung. Kaum jemand interessierte sich dafür, streng sachlich oder mit positivem Unterton über Lore-Romane zu schreiben, wenn guy doch über Musils ,,Mann ohne Eigenschaften" vielleicht sogar persönliche Betrachtungen anstellen konnte. Den Antrieb zur Beschäftigung mit den Produkten der Unterhaltungsindustrie bildete zwar die Absicht, gegen ein elitäres Bildungsverständnis und jene ästhetischen Theorien anzugehen, die zur schönen Literatur einfach eine allein vom klassischen Werturteil diktierte Auswahl rechneten; ein gesteigertes Interesse im Sinne der Literaturkritik, gar eine ausge­ sprochene Neigung zu den Gegenständen der Untersuchung, dürfte guy aber auch in diesen Untersuchungen wohl vergeblich suchen. Mittlerweile, zwanzig Jahre später, ist es dagegen gerade unter jüngeren Intellektuellen in höherem Maße üb­ lich, populäre Filme, Stars der Popmusik, Rezeptionsweisen von Femsehserien zum Ausgangspunkt nicht nur grundsätzlicher Überlegungen zu machen. Allerdings fmdet auch hier eine Beschränkung auf die bevorzugten Medien der Popkultur statt; selbst Bestseller scheinen nicht vom Ruch der alten, zeitkonsumie­ renden Lektüreform des Buches befreit. Intellektuell wird dadurch die Aussage und die Aussageweise von Pop (der schnelle, direkte sinnliche Reiz, der optische, rhythmische Effekt) noch einmal übersteigert -dies ist zugleich der Gegenstand des vorliegenden Bandes. Bezeichnenderweise warfare es allein die Bildende Kunst, die dank der Zitierung und Verfremdung von Gebrauchsgegenständen wie von Signets der populären Kultur einer intellektuellen Nobilitierung trivialer Effekte im Zeichen der Boheme, lange vorgearbeitet hat.

Show description