Das Verbot der vertikalen Preisbindung: Eine by Benjamin C. Schefer

By Benjamin C. Schefer

​Infolge aktueller Entwicklungen in der Kartellrechtspraxis wird das Preisbindungsverbot derzeit wieder kontrovers unter Vertretern der Rechtswissenschaft, der Wettbewerbstheorie und der Betriebswirtschaftslehre diskutiert. Benjamin C. Schefer analysiert in diesem Zusammenhang die marketingorientierte Argumentationslinie der Münsteraner Distributions- und Handelsforschung mit Hilfe einer qualitativ angelegten, empirischen Untersuchung. Auf foundation der vorrangig in der Lebensmittelbranche gewonnenen Erkenntnisse wird am Ende eine Empfehlung abgeleitet, wie die Vertikalmaßnahme aus ökonomischer Perspektive kartellrechtlich behandelt werden sollte.

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31 ff. (Kapitel 4) sowie Ahlert, D. (2011), S. ff. a) dar (die Vorlage hierzu wurde vom Verfasser dieser Arbeit erstellt). n B. C. B Vertikale Preisbindung erleichtere die Kollusion auf der Herstellersture Ein funklionierendes Kartell setzl die Absprache von Aktionsparametern (in der Regel Preise und Mengen) und die Überwachung deren Einhaltung voraus. Gegenstand der Kartellkontrolle sind daher insbesondere die Werksabgabepreise der einzelnen Oligopolisten und, sofern gegeben, naturgemäß die gebundenen EinzelhandelspreiSB.

Ich glaube schon, dass der Verbraucher am meisten profiliert, wenn ein Preis im freien Wettbewerb festgesetzt wird, weil wenn er zwischen Hersteller und Händler festgesetzt wird, [... ] dann mag das zum Wohle des Herstellers und des Händlers optimal sein. n Wie der nachfolgende Blick auf die rechtshistorische Entwicklung in den USA zeigt, kann die Frage der vertikalen Preisbindung aber durchaus auch auf andere Weise kartellrechtlich gelöst werden. Dies erscheint insofern beachtenswert, als dass die Vereinigten Staaten als Mitbegründer des deutschen Kartellrechts nach dem 2.

12 Vgl. Jones, A. (2008), S. 910. Geschichte der vertikalen Preisbindung in Gesetz und Rechtsprechung 23 v. " (kurz: Co/gate)" - zwischen Hersteller und Händler nicht schriftlich flXiert. 74 Das Herstellerunternehmen Colgate behielt sich lediglich das Recht vor, Händler nicht mit seinen Waren zu beliefern, die die in einer Liste veröffentlichten Wiederverkaufspreise nicht einhielten. Der Supreme Court sah Section 1 des Sherman Antitrust Actes auf dieser Basis als nicht erfüllt an, da die Voraussetzung einer konzertierten Aktion nicht gegeben war.

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