Dauerhafte Guter: Eine investitions- und absatzpolitische by Reinhard Wienke

By Reinhard Wienke

Eine charakteristische, vielleicht die charakteristische Eigenschaft dauerhafter Gilter ist es, daB sie ein Nutzungspotential enthalten und dieses Nutzungspotential wiihrend der Gesamtspanne ihrer Lebensdauer abgeben. Dem priisumtiven Kaufer eines solchen Gutes wird damit die Moglichkeit eroffnet, nicht das gesamte, sondem nur einen bestimmten inform des Nutzungspotentials nachzufra gen oder - anders ausgedriickt - seine Nutzung auf einen bestimmten Altersabschnitt der Produkt lebensdauer zu beschrilnken. Regen genilgend viele prilsumtive Kaufer einen derartigen Wunsch, so kommt es zur Ausbildung eines Marktsystems, bestehend aus dem Neuproduktmarkt und einem oder mehreren Gebrauchtproduktmilrkten. Die okonomische Aufspaltung eines dauerhaften Gutes in Teilnutzungspotentiale und deren Absatz auf spezifischen Milrkten fUhrt zu einer Reihe interessanter Probleme und Fragestellungen. So muB der Anbieter eines derartigen Gutes bei der Formulierung seiner Absatzpolitik alle Alters stufen dieses Gutes mit den zugehOrigen Milrkten ins Auge fassen. Neben einigen qualitatspoliti schen Fragen sind es insbesondere Probleme der Preis- und Mengenpolitik, die es dabei zu losen gilt. Zum Beispiel: Besteht eine - unter Umstanden abtragliche - Konkurrenz zwischen Gebraucht und Neuprodukt? SolI der Gebrauchtproduktabsatz zugunsten eines intensivierten Neuproduktab satzes eingeschrilnkt werden und wie kann dies geschehen? In der vorliegenden Arbeit greift der Verfasser diese und weitere Fragen auf und beantwortet sie erschOpfend. Er begibt sich damitauf ein Gebiet, das in der Literatur nur spilrlich und nie um fassend abgehandelt wurde. Sein letztendliches Ziel, Entscheidungsmodelle zu entwickeln, die eine optimale preis- und mengenpolitische Steuerung des Absatzes dauerhafter Gilter in ihrem Gesamt marktsystem ermoglichen sol1en, hat er erreicht.

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So sind die Anwendungsvoraussetzungen und damit auch die zulassigen Anwendungssituationen eines Teils der Modelle nach wie vor nicht vollstandig beschrieben. Es ist zum Teil ungeklart, welche auBeren und individuellen Entscheidungsgegebenheiten flir einen adaquaten Einsatz der klassischen Modelle vorliegen mlissen. sche Entscheidungsfunktion der Konsumtheorie ist etwa die der mehrperiodigen Nutzenmaximierung unter einer Budgetrestriktion. 1) Die auBeren und auch die individuellen Gegebenheiten einfacherer Entscheidungssituationen sind, wie im folgenden noch erkennbar werden wird, in der Regel auch Bestandteil komplexerer Nutzungsentscheidungen.

Beim Transfer gebrauchter Produkte zwischen den Marktsystemen werden bei etwaigen Handelsgewinne entstehen. Gebrauchtpreisdifferenzen Der Transfer von Gebrauchtproduk- ten wird daher haufig nicht allein vom Produzenten, zusatzlich sondern auch von einem freien oder auch abhangigen Arbi- tragehandel sich beiden betrieben werden. Flir den in derartigen Fallen das Problem, Produzenten stellt seine Absatzpolitik auf die Aktivitaten des Arbitragehandels auszurichten. Mog- liche positive Einfllisse des Arbitragehandels sind zu unterstlitzen, negative Einfllisse, wie das Abschopfen von Handelsgewinnen welche sind, soweit moglich, abzuwehren.

28 (1961/62), S. , The Durability of Durable Goods, in: Review of Economic Studies, Vol. 33 (1966), S. , Durability of Consumption Goods; Competition versus Monopoly, in: The American Economic Review, Vol. 59 (1969), S. , Regulation and the Durability of Goods, in: The Bell Journal of Economics and Management Science, Vol. 1 (1970), S. , Durability of Consumption Goods, in: The American Economic Review, Vol. 60 (1970), S. 80 (1972), S. , Monopoly and Contrived Depreciation, in: Journal of Political Economy, Vol.

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