Der Temperguß: Ein Handbuch für den Praktiker und by Dr.-Ing. E. Schüz, Dr.-Ing. R. Stotz (auth.)

By Dr.-Ing. E. Schüz, Dr.-Ing. R. Stotz (auth.)

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Energieversorgung Probleme und Ressourcen

Angesichts der steigenden Energiepreise und der bevorstehenden Er schopfung der Erdolvorrate diskutiert die gesamte Welt Energiepro bleme. Uber die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Energiear ten wird heute viel gesprochen, doch handelt es sich meistens um Monologe und nicht um eine Sachdiskussion.

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G. Fischer, schreibt dariiber wortlich 1 : "Was das Schmelzen von TemperguB im Tiegel gegeniiber dem Martinofen anbelangt, glaube ich, daB qualitativ mit dem Martinofen immer das beste Resultat . erzielt wird. Ist der Martinofen wegen mangelnden Absatzes zu groB, so mQ m~ kame dann _ . wieder qualitativder Tiegelofen in Frage und zuletzt der Kupolofen. , CQ :S ..... ;;:: e CQ E, . ,,"' ... eo> "' ..... S ~ 1::01 ~ a '" ~ 0 ..... ~ sie zweifelsohne aus dem Kupolofen in gewunschter und bezahlter Qualitat hergestellt werden kann, · genugt.

Die GieBerei der bis 1925 bestehenden Solinger TempergieBerei G. m. b. H. errichtet. In den sechziger Jahren entstanden auch die TempergieBereien F. Feltsch in Witten, C. Ackermann in Haspe, Heinecken in Haspe, Peter Ruthenkolk in Eilpe und die Berninghaushiitte in Hattingen. Auch im Erzgebirge wurde schon sehr friih TemperguB hergestellt. Die 1575 gegriindete Firma Carl Edler von Querfurth, die von 1588 bis 1873 einen Hochofen betrieb, aus dem sie KundenguB und OfenguB herstellte, machte auf engIische Anregung hin in den Jahren 1859 bis 1863 Versuche zur Er~eugung von TemperguB.

Eaton aus New Jerseyerfundenes Verfahren zu erwahnen, das 1860 im polytechnischen Zentralblatt 1 wie folgt beschrieben wurde: "Als entkohlende Substanz dient Zinkoxyd entweder fiir sich oder in Verbindung mit Eisenoxyd. Die GuBwaren werden unter Zusatz der entkohlenden Substanz in eiserne GefaBe eingetragen und einer lebhaften Rotgliihhitze ausgesetzt, wobei der Sauerstoff des Zinkoxyds den Kohlenstoff des Eisens rasch aufnimmt. Das sich bildende metallische Zink laBt man entweder iiberdestillieren und verwertet es dann als Metall, oder man oxydiert es wieder, indem man es mit heiBer Luft in Verbindung bringt, und erzeugt weiBes Zinkoxyd.

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