Schweizerisches Strafrecht besonderer Teil: Erste Hälfte: by Ernst Hafter

By Ernst Hafter

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Schweizerisches Strafrecht besonderer Teil: Erste Hälfte: Delikte gegen Leib und Leben, gegen die Freiheit, gegen das Geschlechtsleben, gegen die Ehre, gegen das Vermögen

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7. Kiirperverletzung. 33 hanges, aber nicht des Vorsatzes, so bleibt die Annahme fahrlassiger Korperverletzung offen!. Ein wirksamerer strafrechtlicher Schutz gegen die Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten ist nur durch die Schaffung eines besonderen Gefahrdungstatbestandes erreichbar2. Die VE. 1903 (Art. 76) und 1908 (Art. 79 II) sahen eine solche Bestimmung vor. Sie ist in den spateren Beratungen gestrichen worden 3 . Umstritten ist, ob Art. 231 (Verbreiten gemeingefahrlicher Krankheiten) bei der Ubertragung einer Geschlechtskrankheit von einem Menschen auf einen andern anwendbar ist 4 • Mit der Bejahung ware nicht viel gewonnen, weil Art.

Eine Verurteilung wegen Korperverletzung hat dagegen eine irgendwie erhebliehe Sehadigung der Gesundheit zur Voraussetzung. Das Gesetz gibt jedoeh fiir die Bestimmung der ErhebIiehkeit keine Auhaltspunkte 5 • Die Praxis muB die Wege finden 6. ; v. LISZT·SCHMIDT: Lehrbuch, 475f. - Mit aligemeinen, biologisch orientierten Formeln - BINDING: 42 (bestimmtes MaB der Abweichung yom normalen Zustand, welches sich als ein Krankheitsbild darstelit), BELING: ZgesStRW. 18,286 (Schadigung des Ge· sanitorganismus) und Grundzuge (11.

B. achtungswerte Beweggriinde, angenommen werden konnen, muB der Richter priifen. III. Zwischen Verleitung undBeihilfe zumSelbstmord und der Totung auf Verlangen bestehen Zusammenhange. Die Motive konnen aus gleichen Quellen stammen. In Einzelfallen beriihren sich die Grenzen 5. 1 Stark umstritten; namentlich in der deutschen Literatlir; vgl. v. LISZT: a. a. O. 130 (abweichend vom Text); BINDING: Lehrbuch, 2,35; HUNERWADEL: 55f£. -Angaben); HAFNER: 45ff. Vgl. auch Allg. Teil, § 32 (die bei der Einwilligung des Verletzten sich ergebenden, zum Teil anders zu liisenden Fragen).

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